Ausstellung – Kunst verbindet

Von November 2020 bis zum Sommer 2021

Gegen Antisemitismus – gegen das Vergessen

Der Erinnerung und der Hoffnung gewidmet

„Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum” – Bilder über deutschsprachige­ Emigranten, Überlebende und deren Kinder in Israel 

Was ist aus den in Deutschland geborenen und teilweise dort aufgewachsenen Juden und Jüdinnen geworden, die nach Palästina flüchten konnten oder die in Konzentrations-lagern oder Verstecken überlebt haben? Was aus ihren Kindern, was aus ihren Enkeln? 

Das 2005 begonnene Kunst-Projekt umfasst mehr als 200 Portrait-Zeichnungen und Gemälde, ­die biblische, historische und biographische Inhalte und Elemente der Kunstgeschichte vereinen. Die­ Bilderserie enthält Darstellungen zu Symbolen jüdischer Feiertage, greift Bild- und Text-Zitate aus antiken, hebräischen Büchern auf. Die dargestellten Menschen, ihre Geschichte, ihre Kultur wurde durch vier symbolische Motive interpretiert:

1. Das ANTLITZ als mein Gegenüber, dem ich ­Respekt und Achtung (auch das ist Liebe) entgegenbringe, bedeutet: Liebe als Verantwortung.
2. Einen BAUM pflanzen: als Handeln für die Zukunft
3. Ein NAME: jeder Mensch hat einen Namen (und ist keine Nummer)
4. Ein GEGENSTAND: Ausdruck unserer individuellen Geschichte
 

Termine & Führungen

Termine Führungen von Marlis E. Glaser oder Bürgermeister Kevin Wiest

Sonntag, 01.11.2020, 15 Uhr
Sonntag, 05.11. 2020, 15 Uhr
Mittwoch, 25.11.2020, 17 Uhr
Donnerstag, 03.12.2020, 18 Uhr
Donnerstag, 10.12.2020, 18 Uhr
Sonntag, 27.12.2020, 15 Uhr
Sonntag, 10.01. 2021, 15 Uhr
Mittwoch, 27.01.2021, 18 Uhr
Sonntag, 31.01.2021, 15 Uhr

Führungen, Workshops für Gruppen und Schüler können im Rathaus Oberstadion angefragt werden, Telefon 0 73 57 / 92 14-0 / kulturbuero@oberstadion.de

Am 10. November 2020, um 19 Uhr: Vortrag zur Erinnerung an das November-Pogrom 1938 von Prof. Dr. Hanspeter Heinz, Augsburg über Antisemitismus in der christlichen Tradition. Um Anmeldung wird gebeten.